Medienmitteilung
Schlussbericht kostenloser Mahlzeiten- und Lieferservice Gelungene Zusammenarbeit, dankbare Bezüger
Mit der Lieferung am Mittwoch 20.Mai von 61 Mahlzeiten ist die Corona-Hilfsaktion der «Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen Winterthur», AGCKWi nach über sechs Wochen abgeschlossen worden. Insgesamt wurden 1’341 warme Mahlzeiten an vorwiegend suchtkranke, psychisch oder physisch beeinträchtige Personen in der Stadt Winterthur ausgeliefert. Die Zusammenarbeit zwischen den städtischen und kirchlichen Stellen funktionierte vorbildlich. Die Zufriedenheit der Bezügerinnen und Bezüger war gross.

Die Hilfsaktion der Kirchen wurde nach der Schliessung von Betreuungsstellen und Restaurants aufgrund des Lockdowns ins Leben gerufen. Die städtische Stelle Sucht und Prävention hatte festgestellt, dass Personen aus Risikogruppen, die aus verschiedenen Gründen nicht im Stande sind sich selber zu versorgen und zudem Angst hatten, das Haus zu verlassen, von ihrer Versorgung abgeschnitten waren und kaum mehr zu einer Mahlzeit kamen. Die Anmeldung zum kostenlosen Angebot lief über Betreuungs- und Fachpersonen der städtischen und kirchlichen Anlaufstellen und Sozialberatungen. Diese Zusammenarbeit lief nach einigem Koordinationsaufwand problemlos.
Von der ersten Aktionswoche im April steigerte sich die Anzahl der Bezüger bis Mitte Mai von rund 20 auf über 60 Mahlzeiten von Montag bis Freitag. Die Fleisch- und Vegi-Menus wurden im Kochpark der Quellenhofstiftung in Winterthur-Hegi gekocht und dann gekühlt durch ehrenamtliche Helfer ausgeliefert. Dabei entstanden auch meist kurze Kontakte, die mithalfen, die unfreiwillige Isolation etwas zu erleichtern. Die Rückmeldungen der Bezüger waren durchwegs sehr positiv und ermutigend. So zeigten viele BezügerInnen grosse Dankbarkeit und gaben grosses Lob für die Qualität der Essen ab. So bemerkte etwa Herr F.: «Am gelieferten Mittagessen habe ich grosse Freude. Und der Mann hatte auch Zeit für einen Austausch. Es schmeckte sehr gut.» Eine Sozialarbeiterin berichtet: «Eine unserer Teilnehmerinnen hat das Angebot vier Wochen genutzt und war sehr froh darüber. Vielen Dank. Inzwischen ist sie wieder bei der Arbeit und braucht das Angebot nicht mehr.»
Die Kosten der Aktion belaufen sich auf rund Fr. 17’000.- Die Finanzierung der entstandenen Kosten ist grundsätzlich durch die Kirchen der AGCKWi gesichert. Gesuche, um diesen Betrag abzufedern, sind noch am Laufen.
Die AGCK bedankt sich insbesondere bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Ohne ihre Mitarbeit wäre dieser Dienst nicht möglich gewesen.
Ihre Kontakte: Marcel Mettler, 079 601 49 25, marcel.mettler@qhs.ch Andi Kleeli, 076 432 24 40, andi.kleeli@fcg-winti.ch

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Mahlzeitenservice Medien 200526